Wir wollen ein bisschen Sonne tanken und fliegen nach Kreta
Bis zu unserem Sommerurlaub ist es noch lange hin und daher gibt es einen Zwischenurlaub auf Kreta.
Glücklicherweise ist im Tarifstreit im öffentlichen Dienst jetzt durch die Schlichtung der Hinflug nicht gefährdet, beim Rückflug ist mir das egal ;-)
01 - Sonntag 23.3.25
๏ปฟHeute ging es los ohne unsere Dotti, mal mit dem Flieger nach Kreta ein bißchen Sonne tanken.
Aufstehen 04.15 los zum Flughafen um 05.00, ins Parkhaus gefahren um 06.00 und dann mit dem Shuttle zum Flughafen. Mehr ist dazu auch nicht zu berichten, Sonntags um diese Zeit ist nicht mit Problemen zu rechnen.
Es ging glücklicherweise so weiter, Flug mit der Lufthansa pünktlich los nach München (erstes blau-weißes) Flugzeug. Interessant war die Personenkontrolle, wir waren ja im Lufthansa-Terminal. Personenkontrolle, Taschenkontrolle ohne Schlange. Wir mussten beide unsere Rucksäcke aufmachen, weil Juliane eine volle Flasche Wasser dabei hatte und ich meine Hautcreme, die im Röntgen verdächtig aussah ๐คช. Die Mitarbeiter*innen waren aber sehr entspannt, also durften wir zum Gate. Boarding wie immer, wenn man seine Einsteigegruppe auf dem Boarding-Pass nicht lesen kann ๐.
Wir waren dann 10‘ vor der Zeit in München und waren wieder im Lufthansa-Terminal. Schon beeindruckend und auch wieder völlig entspannt. Jetzt stand zum Abflug ein Flugzeug von Aegean (wieder blau-weiß) bereit. Pünktlich los, etwas weniger Platz zwischen den Sitzen, prompt machte der Herr vor mir seinen Sitz nach hinten, Platz zum Essen war nicht mehr, aber für mich gab es ja eh nix (glutenfreies).
Dann fing neben mir auf der anderen Seite des Ganges ein Mann, der noch weniger Platz hatte als ich ๐ an fürchterlich zu schnarchen. Nach etwa 45‘ gab es dann zu essen und zu trinken, dann hatte das Schnarchen ein Ende.
Wieder pünktlich gelandet, schnell kamen die Koffer und raus in etwa 23 Grad bei Sonnenschein.
Autovermieter gesucht und nach ein paar Schwierigkeiten (ich war Schuld) auf die Fahrt zur Ostküste gemacht.
Wie bereits bei zwei Flügen nach Kreta sind die Touristen die Verkehrshindernisse, weil sie nur 20 km/h über erlaubt fahren. Wir sind dann aber gut angekommen und wurden gleich beim Einparken am Haus sehr nett von unserer Vermieterin begrüßt.
Sie hat uns unseren Bungalow gezeigt und schon ein paar Tipps gegeben. Tolle Unterkunft mit schönen Meerblick, gepflegtem Garten…… (Bilder sagen ja mehr als Worte). Später kam auch noch der Vermieter vorbei und wir haben uns nett unterhalten.
Ich denke, wir können es hier 13 Tage gut aushalten.
Später sind wir dann noch zu dem zur Anlage gehörenden Meereszugang gegangen und anschließend ins Dorf zum Essen.
Wir haben ein gutes, familiäres Lokal gefunden mit umfangreicher, guter und preiswerter Karte. Viele (so 5-6) Lokale fangen gerade erst an sich zu rüsten, aber Touristenfluten, wie in Agios Nikolaos, Agia Galini oder gar Matala wird man hier nicht erleben.
Wir werden uns hier im Osten der Insel in den nächsten Tagen durchessen, selber werden wir wohl nicht kochen.
So, genug für heute, wir sind hier eine Stunde später , der Tag war lang, und ob wir das Fußballländerspiel noch zu Ende schauen, werden wir sehen.
02- Montag - 24.03.25
Heute wollten wir uns noch ein wenig akklimatisieren. Wir haben uns entschieden am Haus zu bleiben, die Sonne zu genießen und auszuspannen.
Aber zuerst einmal zum letzten Abend: Beim 3:1 für Deutschland ๐ฉ๐ช sind wir ins Bett gegangen, der Tag war lang und heute morgen, Überraschung 3:3 (Viele Grüße an eine Kollegin von Juliane : „Insider“).
Ich habe die Nacht nicht gut bis wenig geschlafen, Juliane kam um 9.00 aus dem Bett. Kurz überlegt, was wir machen sollen und gegen Mittag zum Mini-Markt von Anna gefahren. Wir haben nur das Nötigste eingekauft und haben uns am Haus in die Sonne gesetzt/gelegt. In der Sonne war es richtig warm, im Schatten immer noch ein bisschen frischer, aber kurze Hose und T-Shirt waren schon drin.
Leider war auf dem Nachbargrundstück den ganzen Tag Alarm, mit Bagger und Abraum-LKW‘s. Gestern am Sonntag hat natürlich keiner gearbeitet und morgen am Nationalfeiertag arbeitet auch niemand, da können wir morgen also wieder die Ruhe genießen.
Der Plan ist, in der Woche Ausflüge machen und am WE Haus, Blick und Ruhe zu haben.
Wir sind dann gegen 17.00 zu dem Lokal gegangen, wo wir gestern schon waren, wie erwähnt öffnet vieles erst morgen, oder am nächsten WE.
Wir haben wieder lecker und preiswert gegessen, Juliane eine Seebrasse und ich Souvlaki-Spieße. Der Fisch war toll, die Spieße gingen so. Morgen esse ich auch Fisch! Da wenig auf hat, habe ich den Kellner gefragt, ob morgen geöffnet ist. Natürlich ist geöffnet, aber, wir könnten ab 16.30 einfach kommen, an solchen Tagen isst man hier eher Mittags.
Wir sind dann in aller Ruhe über die jetzt völlig ausgestorbene Straße zurück gegangen und sitzen jetzt bei dem Gezirpe von Grillen auf einer unserer drei Terrassen (natürlich auf der, die am Nächsten am Kühlschrank ist).
Heute Abend ist es nicht so frisch wie gestern, mal sehen, ob wir nachher noch den Kamin anwerfen, drinnen ist es hier tatsächlich kälter als draußen.
Morgen wird dann eher auch wieder eher ein Gammeltag, aber wir haben ja Urlaub ๐งณ๐.๏ปฟ
03 - Dienstag - 25.03.25
Heute habe ich besser geschlafen, bis 7.15. das Bett ist mir zwar immer noch zu weich, aber man gewöhnt sich daran. Juliane ist dann gegen 10.00 aufgestanden und wir haben überlegt, was wir heute machen wollen.
Die Vermieter haben eine schöne Mappe zusammengestellt mit guten Restaurants, guten Aussichtspunkten und guten Stränden in der näheren Umgebung. Einiges davon haben wir uns dann mal angeschaut. Einmal hoch auf den Berg und Richtung Osten über die Nationalstraße über Sfaka bis hinter Mirsini. Dort sollte es ein Roadside Café geben, was in Google Maps aber als dauerhaft geschlossen markiert war. War auch so, obwohl man von dort eine tolle Aussicht hatte und das Café auch wieder aufgemacht werden könnte, es war noch nicht verfallen und könnte zur Saison wieder fit gemacht werden.
Weg zurück über Sfaka, dort geparkt und ins Dorf gegangen, es war gegen 11.00 Uhr. Da heute Nationalfeiertag war hingen überall griechische Fahnen und es war nichts los in den Gassen. In einigen Cafés saßen junge und alte Griechen tranken Kaffee und redeten lautstark. Wir sind freundlich grüßend vorbeigegangen als einzige Touristen hier. Bis zum Ende des Ortes zur Kirche. Die war nicht auf, aber nett gelegen mit toller Aussicht. Zurück durchs Dorf waren alle Cafés geschlossen und der Ort wie ausgestorben, es war halt Mittagszeit๐. Zurück über die Nationalstraße, an der Abzweigung nach Mochlos vorbei zum schönen Strand von Kavousi, Tholos Beach. Außer ein paar Pickup ๐ป war dort gerade mal gar nichts los, aber es ist ja auch Feiertag und keine Saison. Der sehr schöne Sand- und Kiesstrand ist in der Saison sicher sehr beliebt.
Dann wollten wir aber gerne vor der Rückkehr gerne noch etwas trinken.
Daraus wurde dann ein üppiges Nachmittagsmahl in der Taverna Natural, direkt an der Abzweigung nach Mochlos.
Es war niemand dort gegen 13.00, alle Tische gedeckt und wir haben nach etwas zu trinken gefragt. Die Chefin hat uns dann die Getränkekarte erzählt und gesagt, sie könnte uns auch was grillen. Bei der Frage, was sie denn hätte, hat sie uns auch noch die Speisekarte erzählt. Wir haben uns für Wein, Tsatsiki und zwei Doraden entschieden.
Was kam, war der Wein, Dutzende Oliven, in Zucchini eingewickelter Reis mit Gemüse, der bestellte Tsatsiki und jede Menge Brot. Die Doraden habe ich dann noch auf dem Grill fotografiert, natürlich kamen die auch nicht alleine, sondern mit einer Paste aus Kartoffeln und Knoblauch und reichlich frischen Kartoffelecken.
Inzwischen waren alle Tische draußen belegt und es wurde Zeit Platz zu machen für neue Gäste. Pappsatt und zufrieden bei 56€ haben wir uns auf den Rückweg bergab zu unserem Bungalow gemacht. Wir werden heute nich mehr Essen gehen, haben ein Stündchen geschlafen und sitzen jetzt auf der Terrasse.
Morgen wollen wir noch ein paar Vorräte beim Lidl in Irapetra einkaufen und uns vorher natürlich den Ort anschauen. Dort soll Samstags der Wochenmarkt sehr schön sein, dann könnte man ja nochmal die 30‘ Fahrt auf sich nehmen.
So, genug für heute, etwas früher, als üblich, aber wir gammeln jetzt nur noch durch den Abend, machen gleich den Kamin an, wenn es kalt wird und lassen es uns gut gehen ๐ Hier ist es ja auch eine Stunde später als in Deutschland.
Bis morgen dann…..
04 - Mittwoch - 26.03.25
Ich habe super geschlafen, nach Rücksprache mit unserem Vermieter, habe ich eine Matratze aus dem Nachbarzimmer gegen meine ausgetauscht und schon war alles gut ๐
Wer glaubt denn schon, das Urlaub auch anstrengend sein kann?
Morgens aufstehen, nicht genau wissend, was der Tag so bringt, eine schöne Story verbreiten und abends zufrieden ins Bett gehen.
Heute war ein Ausflug nach Ierapetra geplant, nur ca. 30‘ entfernt, an der Wespentaille von Kreta. Von Norden nach Süden in nur 15 Minuten!
Man passt sich ja den Gepflogenheiten an, also Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ein kann, aber kein Muss, es sei denn, ein funktionierender Blitzer ist anderer Meinung.
Wir waren mit Überschreitungen in der von Google Maps genau der vorgerechneten Zeit dort (Google Weiß, welcher Blitzer funktioniert).
Der Ort selbst ist ein Touri-Ort, aber zur Zeit nur zu 25% geöffnet.
Wir sind die Strandpromenade entlanggegangen und auch schnell wieder zurück, es war nix los.
Auf der anderen Seite des Hafens hatten auch nur wenige Strandbars auf, aber wir haben was nettes gefunden und einen Wein bestellt. Wir wissen ja mittlerweile, dass da immer noch was zusätzlich kommt. Es gab Brot, Kichererbsen-Püree, gefüllte Weinblätter, Tsatsiki und rote Beete, die sogar ich gegessen habe! Und das alles nur weil wir einen Wein bestellt haben ๐คช Der Preis für alles war 7 €.
Gastfreundlich sind sie, die Griechen und da gibt man auch gerne gutes Trinkgeld.
Der nächste Laden, der kein Trinkgeld nimmt, war dann der Lidl, alles eingekauft, was man für die nächsten Tage braucht und schnell wieder nach Hause. Wir waren dann unten in dem Bereich, wo man Liegen und Stühle hatte mit Blick aufs Meer und Meeresrauschen, echt himmlisch!
Irgendwann, so gegen 17.00 mussten wir uns aber überlegen, wo wir zu Abend essen. Ich will hier nicht kochen!
Also Richtung Stammlokal der Vermieter ‚Karpouzi‘ in Mochlos.
Einmal Pizza und einmal Gambas, richtig lecker und zu empfehlen, wenn mal man in der Gegend ist ๐
Jetzt sitzen wir bei Grillen Gezirpe draußen im kurzen Hemd, das Meer rauscht ein wenig und es könnte kaum besser sein………
05 - Donnerstag - 27.03.25
Für heute hatten wir uns einiges vorgenommen, zuerst in die Richtis-Schlucht, allerdings von unten bis zum Wasserfall und zurück, sollte sehr einfach sein. Die gesamte Tour, zweimal 5 km sollte auch einfach sein, haben wir uns, insbesondere mir aber nicht zugetraut. Richtig gemacht, mit ein paar Hürden. Wir mussten eine Schotterpiste bis zum Ende der Schlucht halt mit dem Auto fahren, zum Glück ein Mietwagen ๐.
Abenteuerlich, aber machbar. Es ist uns auch nur ein Auto entgegengekommen an einer Stelle, wo zwei Autos nebeneinander passten. Unten angekommen fragten wir einen anderen Wanderer, der von oben kam, wie lange man bis zum Wasserfall braucht. Er meinte 15‘.
Nach 15‘ trafen wir Holländer, die meinten es wären noch ca. 30‘ bis zum Wasserfall, stimmte dann auch, also 45‘ statt15‘. Auf dem Rückweg haben wir den 15‘-Mann nochmal getroffen und ich hab‘ ihn verkloppt ๐.
Er meinte dann auch, er hätte sich wohl verschätzt ๐ก.
Am Wasserfall (sah auf Bildern imposanter aus) war dann ein Pärchen, auch Deutsche, die mit Ihrem WoMo eine 3monatige Auszeit zwischen zwei Jobs unter anderem auf Kreta verbringen. Lustig, das WoMo hatten wir gestern noch in unserem Ort gesehen. Dann kam noch ein Pärchen mit einem 5 Monate alten Baby vor dem Bauch, auch Deutsche. Sie wollten dann doch lieber wieder hinauf, ohne den ganzen Weg bis zum Strand zu gehen. Wir haben die drei dann nochmal wieder getroffen in dem Restaurant, wo wir gegessen haben (Taverna Natural) vom Dienstag.
Zurück zur Fahrt über die Schotterpiste nach oben, die 5 Kehren nach oben haben wir gut gemeistert, dann sind wir irgendwann falsch abgebogen, wir haben zwar abgekürzt, aber, es war mehr als grenzwertig, wo wir hergefahren sind.
Wir hatten keine Lust mehr, die anderen angedachten Ziele anzuschauen, hatten Durst und Hunger und sind zurück gefahren.
Nach dem Essen zurück nach Hause und noch ein wenig die Sonne genossen. Es soll deutlich kühler werden in den nächsten Tagen und windig bleiben. Der „Verkloppte“ ist mit seinem Wohnmobil an unserer Unterkunft vorbeigefahren - Kreta ist ein Dorf.
Wir sitzen jetzt noch windgeschützt am Haus, kurzärmlig mit langer Hose.
Gleich gibt es noch ein kleines Abendessen, Salat mit Schafskäse und gut.
Für morgen haben wir noch keine Pläne gemacht, aber ich schreib ja dann wieder.๏ปฟ
06 - Freitag 28.03.25
Heute früh habe ich Juliane überzeugt nach Agios Nikolaos zu fahren. Dort ein wenig bummeln, etwas trinken und dann nachmittags zurück.
Wir waren vor drei Jahren bereits dort, die Erinnerungen und Bilder kamen schnell zurück. Wir haben am Hafen geparkt, sind um die Stadt herumgelaufen am Meer entlang und zu dem ehemaligen Süßwassersee geschlendert. Dort haben wir dann eine Pause in einem netten Lokal gemacht. Chillige Musik, nette Nachbarschaft und der ehemalige See. Wer mehr spannendes über den See wissen möchte, schaut mal bei Wikipedia nach.
Danach noch einmal durch die Innenstadt, ein frisch gedrucktes T-Shirt gekauft und zurück zum Auto. Ich hatte ja bereits geschrieben, dass Verkehrsschild +20 km/h die Regel ist. Heute war der Rückweg deutlich schneller als der Hinweg, aber wir sind die Strecke ja auch schon dreimal gefahren ๐.
Zurück am Haus haben wir uns dann noch ein bisschen hingelegt, war noch zu früh für ein Abendessen. Unser Vermieter hat uns passenderweise eine WhatsApp geschickt, dass ein weiteres Restaurant im Ort geöffnet hat. Wir sind dann auch genau dorthin gegangen. Als wir dort ankamen, konnten wir auch gleich in die Küche schauen, was man heute im Angebot hat. Das sind wir zu Hause nicht unbedingt gewöhnt, gehört in dem Restaurant aber dazu. Juliane hat Sardinen gewählt und ich eine Dorade. Dazu nur Tsatsiki und die Vorspeisen, die immer dabei sind, in diesem Fall Käse und eingelegte Paprika.
Es war richtig lecker und heute mal nicht zu viel!
Das einzige, was stört, sind die vielen Katzen, die immer dann kommen, wenn Fisch serviert wird. Ignorieren, oder kicken ist die beste Lösung!
Wir haben für das Essen, Wasser und 0,5 l Wein 35,50 € zahlen sollen!!!
Jetzt sitzen wir bei deutlich weniger Wind am Haus, trinken noch einen Ouzo und ein Gläschen Wein am Haus auf der Terrasse und lassen es uns gut gehen.
Morgen wollen wir zum Wochenmarkt nach Ierapetra, soll schön sein, und dann noch mal schauen. Jeden Tag macht hier jetzt ein Restaurant auf und wir haben noch nicht alle durch.
07 - Samstag 29.03.25
Heute war Markt in Ierapetra, da wollten wir hin. Dann noch ein Gläschen trinken und nachmittags zurück zum Haus. Abends dann Essen im Dorf, mal sehen, wohin.
Der Markt war wirklich ein Bauernmarkt, geparkt bei Lidl, 500 Meter zu Fuß zum Markt, der wirklich sehr klein war. Hauptsächlich Gemüse, wenig Obst und am Ende Kleidung, alles für 1-3 €. Alles nicht so richtig toll.
Wir waren ja am Mittwoch schon hier, also die Strandpromenade entlang zu unserer „Stammkneipe“ hier. Die Kellnerin hat uns auch wieder erkannt und wusste auch noch, dass wir in Mochlos untergebracht sind. Wieder einen halben Liter Hauswein mit Beilagen, diesmal einen frittierten Stockfisch, Sardinen in Öl, Tsatsiki und eine Creme aus Fischeiern (nicht unser Ding). Der Rest war super und alles wieder für 7€! Da gibt man doch gerne Trinkgeld! Es hatte mittlerweile angefangen leicht zu regnen.
Zurück zum Lidl und noch Kleinigkeiten eingekauft und zurück zum Haus.
Zwischendurch immer ein paar Tropfen Regen, aber nicht Dauerregen.
Es war dann gegen 15.00 und wir haben uns nach einmal ein bisschen hingelegt, war ja anstrengend und Urlaub.
Gegen 17.00 sind wir dann aufgebrochen ins Dorf, es haben jetzt noch zwei weitere Lokale geöffnet. Wir haben uns für die „Taverna to Bogazzi“ entschieden. Eine gute Entscheidung, den Fisch haben wir uns selbst ausgesucht, aus der Kühltheke. Dazu gab es Vorspeisen zum Getränk (Standard) und dann Tsatsiki, gegrilltes Gemüse und die tolle Seebrasse. Zum Ende kam noch die Chefin vorbei und meinte, wir hätten das Beste noch gar nicht gegessen, die Bäckchen des Fisches! Sie hat sie uns dann ausgelöst und wir haben gegessen. Wirklich köstlich, und ich werde versuchen, den Urlaub als Bildungsurlaub bei der Steuer abzusetzen ๐
Jetzt schauen wir Sportschau (heute und auch morgen immer noch eine Stunde vor Deutschland).
Noch keine Pläne für morgen, vielleicht einfach mal die Ruhe am Haus genießen und abhängen, dann gibt’s halt weniger Text und weniger Bilder.
08 - Sonntag 30.03.25
Heute gibt es wie angekündigt nicht viel zu berichten.
Wir waren faul, haben rumgegammelt und ein Nachmittagsschläfchen gemacht, also Urlaub!
Frühstück wieder ein bisschen Obst, mittags ein Rührei mit Tomate und Käse und Putenbrust, also nix außergewöhnliches โบ๏ธ
Wir sind dann direkt vor dem Fußballspiel zum Essen gegangen. Juliane wieder eine supergute Pizza ๐ und ich wieder Garnelen. Wieder lecker für uns beide und das Ganze mit Wein und Wasser für 34,50€, darf man eigentlich gar nicht erzählen……(also nicht weitersagen).
In der Halbzeitpause sind wir dann zurück gegangen und haben den Rest im NetRadio gehört. War ja ok, der Julian und andere außer Schlotti sollen von den Eckbällen ausgeschlossen werden!!!
Jetzt haben wir den Kamin an und hoffen, dass wir den Dortmunder Tatort und die Sportschau heute Abend noch schaffen.
Bis morgen dann…..
09 - Montag 31.03.25
Heute wieder ruhig angehen lassen. Juliane hat sich gegen 10.00 gemeldet, wir haben auch gestern noch Zeigler geschaut. Immer noch eine Stunde weiter hier, also spät gestern.
Nach Kaffee โ๏ธ und Obst (hat sich hier gefestigt) sind wir dann über die kurvigen Straßen nach Sitia und Palekastro. Palekastro war nur als Durchgang, sah jetzt nicht richtig sehenswert aus, als wieder über andere Straßen zurück nach Vai, zum Palmenstrand. Es war tatsächlich noch ein weiteres Auto mit drei Touristen dort und sonst ein paar Arbeiter. Der Strand mit den Wellen und dem Wind waren beeindruckend! Im Sommer ein echter Hotspot mit ganz vielen Parkplätzen, einem Restaurant und sonst nur Strand. Den Rückweg haben wir dann über das Kloster Toplou angetreten. Wir haben den Wächter dort beim Rauchen erwischt. Wir haben gefragt, ob wir uns die Kirche/Kapelle anschauen können, er meinte, klar und schloss auf. Beeindruckend in der Kirche, es stand dort ein Schild, dass man nicht fotografieren darf, also habe ich mich in der Kirche daran gehalten.
Dieser Orden ist einer der reichsten auf der Insel. Ihnen gehört der Strand in Vai und ganz viele Ländereien mit Olivenplantagen und Weingebieten. Laut Reiseführer hat sich der Orthodoxe Führer des Ordens den Bart abgenommen und ist geschäftlich sehr umtriebig.
Später in Sitia haben wir an der Strandpromenade dann noch einen Wein aus dem Weingut getrunken, bevor wir uns auf den Rückweg gemacht haben. Auch in Sitia habe nur wenige Lokale auf, aber für einen Wein reichte es uns.
Zurück über ganz viele Kurven und Serpentinen nach Mochlos reichte es Juliane dann auch. Wir haben uns dann noch eine Stunde in die Sonne gesetzt, bevor wir uns „Landfein“ gemacht haben.
Wir wollten wieder in das Lokal der ersten zwei Tage, gut und genug zu essen zu guten Preisen.
War dann wieder ein Volltreffer! Den Fisch haben wir uns selbst ausgesucht, und uns geteilt. Dazu Tsatsiki, einen griechischen Salat, was braucht man mehr?!?!?
Das Ganze mit Wein und Wasser sollte dann mal gerade 40€ kosten!
Auf dem Rückweg, heute erstmals im Dunklem ging plötzlich die Straßenbeleuchtung aus, überall stockfinster!
Also Handylicht an, damit und wenigstens Autos sehen können. Es kamen uns auch einige entgegen, aber nach 5‘ war der Spuk vorbei und das Licht wieder an. Hier im Haus gibt es eine USV wegen der vielen Stromschwankungen hier, kennen wir so nicht.
Wir sitzen jetzt noch ein bisschen vor der Glotze und gehen gleich ins Bett.
Für morgen gibt es noch keine Pläne, aber mal schauen……z
10 - Dienstag 01.04.25
Heute morgen als ich aufgestanden, bin hat es leicht geregnet und es war kalt im Haus. Ich bin dann unter die Decke „auf der Couch“ gekrochen und habe ein wenig TV geschaut. Juliane hat sich dann gegen 10.00 gemeldet, als Sie dann aufgestanden ist, hat es richtig geregnet. Wir haben uns dann entschieden, heute nicht wegzufahren, sondern hier zu bleiben. Wir haben dann im Laufe des Tages mindestens fünfmal den Platz gewechselt am Haus. Da die Terrasse/Balkon umlaufend ist, konnten wir je nach Sonnenstand schauen, wohin wir uns setzen. Sitz- und Liegemöglichkeiten gibt es genug am Haus.
Heute Nachmittag haben wir noch ein bisschen mit der Vermieterin geplaudert und dann aus dem Kühlschrank noch vorhandene Lebensmittel verbraucht. Es gab Rührei mit Tomaten, gekochtem Schinken und Käse aus der Pfanne.
Jetzt sitzen wir noch draußen, kein Wind, die Sonne ist weg, aber angenehm in langer Hose und langem Hemd.
Ob wir heute Abend das DFB Pokal Halbfinale schauen ist noch völlig offen, das ist dann hier 22.45 und eigentlich nicht unsere Zeit.
Morgen fahren wir dann nach Agios Nikolaos zum Markt, mal sehen, was der so kann.
11 - Mittwoch 02.04.25
So, nach dem heutigen Tag könnten wir uns vorstellen, hierhin auszuwandern, aber der Reihe nach!
Heute morgen, haben wir beide nach dem langen Pokalabend länger geschlafen ๐ด. Es sah immer ein bisschen nach Regen aus, aber wir wollte ja nach Agios Nikolaos zum Markt. Ein bisschen Frühstück mit Obst und Toast und dann los. Nach dem Abzweig Richtung Ierapetra wurde es immer dunkler und es fing immer mehr an zu regnen. Wir haben uns mit Blick auf den Himmel anders entschieden. Richtung Ierapetra, da soll das Wetter manchmal anders sein. War es dann auch, noch mehr Regen! Unser „Stammlokal“ war vom Strand aus komplett mit Meeresalgen bedeckt, wohl die Folge vom gestrigen Sturm.
Naja, zurück zum Haus, da schien die Sonne ๐, aber auch nicht lange.
Da es am Haus windig war, haben wir uns zur Strandterrasse begeben, windstill und es bisschen Sonne. Auch das währte nicht lange, es fing wieder an zu regnen und der Wind kam auch wieder auf. Die Alternative war ein Nachmittagsschläfchen. Zwei Stunden später hat es dann noch einmal richtig geregnet, aber bei Sonnenschein (siehe Regenbögen).
Wir sind dann noch zum Essen ins Dorf gegangen und haben wieder lecker Fisch gegessen.
Dabei ist dann die Idee entstanden, einfach hier zu bleiben, wir müssten das aber noch besser planen, wir kommen also nochmal zurück!
Ob wir heute noch das zweite Halbfinale schaffen, wissen wir noch nicht, aber ich werde ja morgen wieder berichten.
12 - Donnerstag 03.04.25
13 - Freitag 04.04.25
14 - Samsatg 05.04.25
๏ปฟ